Haferflocken-Pancakes {Gastbeitrag}

Huhu, ich bin Cosima und schreibe normalerweise auf meinem Blog Ricemilkmaid, aber heute habe ich die Ehre für Charlotte und euch einen Gastbeitrag zu schreiben.

Hier auf ihmeblau liest man viel über nette Cafés und das wunderbar leckere Essen dort. Aber manchmal gibt es Tage – bei mir ist das jeden Sonntag so – an denen man am liebsten den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen würde und trotzdem nicht auf leckeres Essen verzichten mag. Deswegen gibt es bei mir mindestens ein Mal im Monat selbstgemachte Haferflocken-Pancakes, die ich dann meistens vor dem Fernseher bei einer guten Serie verdrücke. Und glaubt mir, danach braucht ihr kein Frühstück mehr im Kaffee kann ich. oder sonst wo, denn dafür müsste man ja eine Hose anziehen.

Rezept für Haferflocken Pancakes

Ihr benötigt für eine Portion:

  • 300 ml Haferflocken
  • 300 ml Reismilch
  • 1/2 Banane
  • 2 EL Kokosblütenzucker
  • 1 TL Ceylonzimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • Kokosöl für die Pfanne

  1. Zuallererst benötigt ihr Haferflockenmehl. Dafür mixt ihr die trockenen Haferflocken einfach kurz mit einem Standmixer (oder Pürierstab) bis sie fein gemahlen sind.
  2. Gebt nun alle weiteren Zutaten dazu und mixt so lange, bis alles schön fein zu einer Masse geworden ist.
  3. Lasst den Teig für die Haferflocken Pancakes ca. 5 Minuten stehen, damit das Haferflockenmehl schön durch die Reismilch andickt.
  4. Nehmt euch eine Pfanne und  Kokosöl (eine Messerspitze reicht meistens aus) und lasst es in der Pfanne heiß werden. Den Teig eingießen und ca. 3 Minuten von jeder Seite backen lassen.
  5. Jetzt kommt mein Lieblingspart: Verfeinert die Haferflocken Pancakes mit euren liebsten Superfoods. In meinem Fall sind das tiefgekühlte Himbeeren – die ich aufgetaut zu einer Masse verrührt habe – Kakao Nibs, gehackte Haselnüsse und Kokosflocken.

Warum sind Haferflocken Pancakes gesund?

Ich achte bewusst auf meine Ernährung und wähle meine Zutaten immer mit Bedacht aus. Hier zähle ich euch kurz die Highlights dieser lecker-fluffigen und komplett veganen Haferflocken Pancakes auf.

Haferflocken:

Hafer ist von allen geläufigen Getreidearten die vermutlich gesündeste. Haferflocken sind glutenarm und sind im Gegensatz zu den meisten anderen Getreidearten sehr nährstoffreich. In Haferflocken ist beispielsweise Biotin enthalten, welches für gesunde Haut, Haare und Nägel sorgt. Außerdem enthält Hafer unter anderem Vitamin B1 und B6 – beides wichtige Nervenvitamine – deren Mangel sich beispielsweise durch Schlaflosigkeit, Müdigkeit und Schwindel äußern. Besonders für Frauen sehr wichtig: Eine Portion meiner Haferflocken Pancakes enthalten ca. 18 mg Eisen. Weitere Inhaltsstoffe sind unter anderem Magnesium (wichtig zur Vitamin C-Aufnahme) und Silicium (hilft beispielsweise bei Cellulitis).

Kokosblütenzucker:

Kokosblütenzucker ist die gesündeste Alternative zu normalen Süßungsmitteln, da er einen niedrigen glykämischen Wert hat. Das bedeutet, dass er den Blutzuckerspiegel langsam und gleichmäßig ansteigen lässt, wodurch man sich beispielsweise länger gesättigt fühlt. Zusätzlich enthält Kokosblütenzucker unter anderem Kalium, Magnesium, Eisen und Zink.

Wichtig ist beim Kauf von Kokosblütenzucker darauf zu achten, dass das Produkt aus einem ökologischen und fairen Anbau kommt.

Ceylonzimt:

Ceylonzimt ist die gesündere Variante zum „normalen“ Zimt aus dem Supermarkt. Der geläufige Cassiazimt (meist einfach nur als „Zimt“ deklariert) enthält erhöhte Mengen an Kumarin, einem natürlichen Aromastoff, der in größeren Mengen unter anderem lebertoxisch wirken kann. Nur Ceylonzimt enthält keinerlei Kumarin. Ceylonzimt senkt den Blutzuckerspiegel (ähnlicher Sättigungseffekt wie beim Kokosblütenzucker) und ist ein wärmendes Gewürz, das im Körper zu einer leichten Hitzeentwicklung führen soll und somit zusätzliche Kalorien verbrennt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen des Rezeptes und würde mich über einen Besuch auf meinem Blog freuen. Lasst mich hier in den Kommentaren wissen, wie es euch geschmeckt hat!

Bis bald!

Cosima

 


Food-Fact Quellen: