Rooms of Art {go and see}

Und schon wieder eine super spannende Veranstaltung, die ich Euch auf jeden Fall ans Herz legen möchte. Interessiert Ihr Euch für Kunst? Für Kunst, die mal ganz anders, nicht in einem nüchternen Ausstellungssaal, präsentiert wird, sondern mit seiner Umgebung zusammen und gerade deshalb ganz besonders wirkt?
Dann solltet Ihr Euch den 30. April und den 1. Mai ganz dick rot im Kalender anstreichen, denn an diesem Wochenende gibt es eine einmalige Veranstaltung: Rooms of Art 2016 auf dem alten Conti-Gelände in Limmer hier in Hannover.

Die tolle Idee hinter diesem Projekt? „Kunst dort ausstellen, wo man sie nicht unbedingt vermuten würde und verlassene Orte noch einmal mit Sinn und Leben erfüllen“. Klingt das nicht toll? Nach der schönen Ausstellung „Kunst im 16. Stock“ im letzten Jahr im 16., brach liegenden, Stockwerk des Bredero-Hochhauses kann ich Euch ganz eindeutig sagen: Ja, das ist toll und unheimlich interessant!

Hier ein kleiner Auszug aus der Veranstaltungsbeschreibung auf der offziellen Facebookseite des Events:

Was gut ist, braucht keine weiße Wand, was gut ist kommt auch mit der etwas heruntergekommenen Atmosphäre des verlassenen Ambientes oder mit schlichtem nackten Beton zurecht.

Diese Ausstellung hängt auch nicht ewig, sie taucht erst am Nachmittag vor der Vernissage statt, ist dort abends für ein paar Stunden zu sehen, bleibt noch am nächsten Tag und verschwindet dann genauso schnell wieder, wie sie aufgetaucht ist. Spätestens am übernächsten Morgen existiert nur noch die Erinnerung daran.
Ein einmaliges Erlebnis, nicht wiederholbar, entweder war man dort oder man wird es nur aus den Berichten derjenigen erleben können, die dabei waren.

Es ist ein bißchen so, als ginge die Kunst für einen Wimpernschlag zurück zu ihren Wurzeln: Temporäre Höhlenmalerei, auf die unebene Wand aufgebracht.“

Was erwartet uns an Kunst? Auf jeden Fall Kunst abseits des „Mainstreams“ aber trotzdem alles von Street Art bis zur klassischen Malerei.

Oder aber sie ist so dermaßen zuckersüß und kitschig, daß es fast schon schmerzt. Dadurch ergibt sich dann ein unglaublicher Kontrast zur Location, der provoziert. Fliegende rosafarbene Zuckerwatte-Einhörner mit Glitter, bonbonfarben und nahezu klebrig-kitschig, in einer Ruine zu präsentieren, das wäre schlicht der Hammer.“

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Plakat: Lars Schuhmacher

Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten und freue mich sehr auf diese besondere Ausstellung auf einem für Hannover besonderen Gelände!

Einziger kleiner Haken an der Sache: Die Ausstellung ist leider nicht öffentlich, aber hey, ein bisschen Engagement ist für ein einmaliges Erlebnis ja durchaus in Ordnung. Und falls Ihr kein Glück oder keine Zeit habt, nach der Ausstellung erfahrt Ihr hier natürlich, wie es war.

C. ♥